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Branchen-Newsletter | Bericht aus dem Vorstand

  1. In der Krise gefragt
  2. Bericht aus der Geschäftsstelle
  3. Wiedereintritt der Gemeinden Prerow und Wieck
  4. Links

In der Krise gefragt

Gelöste aber konzentrierte Stimmung kennzeichnete das erste persönliche Zusammentreffen des Vorstands vom Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst seit über zwei Monaten. Zuletzt hatte man sich auf Telefonkonferenzen beschränkt. Die Geburtstagsblumen erhielt Schatzmeister Stephan Fellmann vom Vorstandsvorsitzenden Roland Völcker „fast wie einen Brautstrauß“ zugeworfen.

Bei der aktuellen Lagebeurteilung zeigte sich der Vorstand vorsichtig optimistisch, den Neustart gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen und Urlauber*innen so verantwortungsvoll zu gestalten, dass die Sicherheit von Gästen und Einheimischen gleichermaßen gewährleistet werden kann. In einer Pandemie sei man noch länger mit Risiken konfrontiert. Der Fokus wird auf die Einhaltung von Schutzbestimmungen gelegt. Generell sehe die Region ihre Zukunft in eher sanften, naturnahen Formen des Tourismus. Das Wiedereinsetzen von Events sei unter den gegebenen Rahmenbedingungen unwirtschaftlich und risikobehaftet und müsse in der ganzen Region abgestimmt und zurückhaltend von statten gehen. „Kurzfristig und auch diesen ganzen Sommer müssen wir im Veranstaltungsbereich kleinere Brötchen backen. Wichtig ist, dass wir zurückhaltende Signale geben und unsere Gäste so lenken, dass keine Hotspots entstehen.“ fasste Verbandsvorsitzender Roland Völcker zusammen.
Dann rechne man auch mit einem kurzfristigen Ende der 60%igen Belegungsquote, vor allem damit die bei uns Steuern und Beschäftigung sichernden Hotels schnell in den wirtschaftlich tragfähigen Bereich gelangen.

Die sehr gut wieder einsetzende touristische Nachfrage setze sich aus treuen Stammkunden und vielen interessierten Neukunden zusammen, die in der Krise ihr Reiseverhalten ändern und nahe, sichere und nachhaltige Reiseformen suchen.

Bericht aus der Geschäftsstelle

Aus der Arbeit der Geschäftsstelle berichtete Jens Oulwiger. In der Krise sind schnelle, verlässliche und auch einordnende Informationen gefragt. Mit inzwischen 14 Branchennewslettern und  mehrmals wöchentlich stattfindenden Telefonkonferenzen wurde der Informationsfluss von der Landesebene in die Orte und die Betriebe schnell und verlässlich gewährleistet. Nur dass nach über die Medien verkündeten Beschlüssen der Landesregierung die detaillierten Verordnungen sehr lange auf sich warten ließen, führte zu erheblichen Belastungen. Leidtragende waren Gäste, Vermieter, Unternehmen und vor allem Mitarbeiter*innen im Telefondienst. Mit großer Sorge werden die Gästereaktionen auf die verordneten Stornierungen zu Pfingsten erwartet. Hier und bei den sogenannten Risikogebieten benachteiligt MV seine Unternehmen gegenüber fast allen Bundesländern, insbesondere gegenüber Schleswig-Holstein. „Beides ist nicht praktikabel und rechtlich fragwürdig, aber da müssen wir wohl tatsächlich durch.“ so Oulwiger. Es ging auch um Zahlen. Die Liquidität des Verbandes sei aktuell nicht gefährdet und es wurde beschlossen, den Mitgliedern mit den eigentlich im Juli fälligen Beiträgen optional Zahlungsziele im vierten Quartal anzubieten. „Wir wollen jetzt niemanden verlieren, gemeinsam kommen wir am besten wieder auf die Beine.“ so Oulwiger.

Marketingmitarbeiterin Katja Helms konnte einen positiven Zwischenbericht der mit dem Tag des Lockdowns gestarteten Social-Media-Kampagne #fdzfürswohnzimmer liefern und skizzierte Gedanken zur Anpassung der kurz- und mittelfristigen Marketingplanung, die in der Folge mit dem Marketingbeirat besprochen werden.
Die Projekte Gästekarte und Mobilitätskonzept werden leicht angepasst fortgeführt.

Wiedereintritt der Gemeinden Prerow und Wieck

Mit Tischeklopfen wurde der Beschluss über den Wiedereintritt der Gemeinden Prerow und Wieck gefasst. Zur kommenden Mitgliederversammlung soll über eine Satzungsänderung und den Rücktritt des bisherigen Vorstands der Weg für einen neuen, dann vergrößerten Vorstand frei werden. Er soll dann mit Vertretern aus allen Gemeinden die nach vielen Jahren neue Geschlossenheit der Region widerspiegeln.

Links


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